Mittwoch, 11. Juli 2018

Eine biblische Sintflut im Jahr 1342 als Strafe Gottes?

von Simon Dupper, BSc.

Abb. 1: Noah und die Arche, Holkham Bibel, London?,
2. Viertel 14. Jahrhundert, Add MS 47682, f. 8r, The British Library
 
"… Tatsächlich waren auch in anderen Teilen der Welt unerhörte Überschwemmungen der Gewässer. Auch wurden alle unterirdischen Wasserquellen gewissermaßen zerbrochen und die Schleusen des Himmels waren offen, und es fiel Regen auf die Erde wie im 600. Jahre von Noahs Leben, wie man über die Sintflut im 7. Kapitel der Genesis in der Mitte lesen kann."

Ausschnitt einer zeitgenössischen Überlieferung zur Überschwemmung in Würzburg am 21. Juli 1342 (Weikinn 1958, 210).

Vom 19. bis zum 25. Juli 1342 wurden Teile Deutschlands von extremen Starkregen und einer weitreichenden Flut, dem sogenannten Magdalenenhochwasser, heimgesucht. Für die Menschen, welche dieses Ereignis miterlebten, muss es sich wie die biblische Sintflut oder die Apokalypse angefühlt haben. Die Wassermassen rissen Familien, Tiere, Felder, Höfe und ganze Stadtmauern mit sich.

Karte 1: Frühste Nennungen der Magdalenenflut nach Schriftquellen
(Karte: Simon Dupper 2018)

Bereits das gesamte Jahr 1342 war durch widrige Witterungsverhältnisse geprägt. Eingeleitet wurde dieses von einem kalten und schneereichem Winter, gefolgt von starkem Regen, einer frühen Schneeschmelze und als Folge davon Überflutungen in Böhmen und Thüringen. Für den Sommer 1342 ist eine Dürre überliefert. Die Ereignisse vom 19. bis zum 25. Juli waren jedoch viel verheerender als das Frühlingshochwasser. Die Schriftquellen beschreiben in wenigen Fällen, dass dem Hochwasser starker Niederschlag voraus ging. Aufgrund des Einsetzens am 22. Juli wurde das Magdalenenhochwasser nach dem kirchlichen Feiertag benannt, an dem es begonnen hatte, dem Tag der Heiligen Maria Magdalena (Herget 2012, 73).  

Maria Magdalena von Segna di Bonaventura, 1.Viertel 14.Jahrhundert
Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München

Doch existieren mehrere Schriftquellen, nach denen der Regen bereits am 19.07.1342 in Nürnberg einsetzte:

 „Anno dni. 1342 jar am freitag vor Marie Magdalene do was die gar groß güß etc. und gieng das wasser zum rathaus und war groß guß in aller welt“
(Weikinn 1958, 204) 

Auch in Frankfurt am Main soll es bereits am 19.07.1342 zu starken Überflutungen gekommen sein (Weikinn 1958, 204). Die späteste Nennung der Flut ist der 25. Juli und stammt aus Norddeutschland.
Somit verweisen die Schriftquellen indirekt auf einen zeitlichen Verlauf (Karte 1) des Ereignisses (Bork u. a. 2006, 118). Der Regen setzte offenbar in Franken und Thüringen ein und wanderte dann in nord-westliche Richtung (Bork/Kranz 2008, 124). Vermutlich war tagelanger konvektiver Regen die Ursache des Magdalenenhochwassers (Herget u. a. 2014, 86 ff.).

Die wichtigste Quellengattung für unser heutiges Verständnis des Ausmaßes und der verheerenden Wirkung des Hochwassers von 1342 sind anthropogene Archive. Diese subjektiven Quellen beruhen auf den Eindrücken und Erlebnissen der Menschen, die direkt oder indirekt vom Hochwasser betroffen waren. Die Archive umfassen zeitgenössische, aber auch später entstandene Berichte und Beschreibungen des Extremereignisses. Als historische Quellen zu extremen Niederschlägen und Hochwassern lassen sich Chroniken, Berichte, Kirchenbücher und Korrespondenzen heranziehen (Herget u. a. 2014, 80). Überlieferungen aus dem Jahr 1342 sind mannigfaltig vorhanden (Weikinn 1958; Alexandre 1987; Schmidt 2000). Bei Extremereignissen sind schriftliche Quellen besonders aussagekräftig, denn je schlimmer ein Ereignis war, desto größer ist die Zahl der Berichte und desto genauer wird die Dokumentation (Zbinden 2011, 195). Neben der schriftlichen Überlieferung in Chroniken, existieren auch eine Bildquelle, Gedenktafeln und Hochwassermarken, welche die Ereignisse des Jahres 1342 dokumentieren.

Karte 2: Verbreitung des Magdalenenhochwassers nach Weikinn 1958, Alexandre 1987
Tambora-Datenbank (Rot), Gedenksteine und Hochwassermarken (Gelb) und bodenkundliche Nachweiße (Stern) .Dunkelblau: Niederschlagsgebiet nach Herget u.a. 2014, Hellblau: mögliches erweitertes Niederschlagsgebiet.
(Karte: Simon Dupper 2018)

In den schriftlichen Quellen werden die Überschwemmungen und die daraus resultierenden Folgen in verschiedenen Städten genannt. Hierbei zeichnet sich eine Konzentration der Überlieferungen in Thüringen, Nordbayern und Südniedersachsen ab. Vermutlich war hier das Hauptniederschlagsgebiet. An den Flüssen, die aus diesem Gebiet entwässern, reihen sich die Städte mit Überflutungen auf.

Welche Folgen hatte dieses Extremwetterereignis auf Bevölkerung und Landschaft? 


Der massive Starkregen führte zu extremen Bodenabtrag. In den Quellentexten zur Witterungsgeschichte von Weikinn lässt sich in fünf Quellen starke Bodenerosion nachweisen. Aufgrund von Formulierungen wie „es schien, als ob das Wasser von überall hervorsprudelte, sogar an den Gipfeln der Berge“, „Gießbäche strömten aus der Erde“ lassen sich extreme Abflüsse von Wasser im Hangbereich belegen (Vgl.: Bork 1998, 244, Tab. 5,3).

Die Witterungsverhältnisse der ersten Jahreshälfte 1342 hatten sich verstärkend auf die Erosion ausgewirkt. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatten bereits die starken Niederschläge und die Schneeschmelze im Februar den Boden stark verschlämmt und das Wintergetreide auf den Feldern geschädigt. Durch die starke Verschlämmung der Bodenporen wurde die Wasseraufnahmefähigkeit der Erdoberfläche herabgesetzt (Bork 1998, 244). Die Dürre im Sommer 1342 hatte die verschlämmte Bodenoberfläche zusätzlich noch ausgetrocknet, was die Wasseraufnahmefähigkeit noch weiter herabsetzte (Zbinden 2011, 200). Der trockene Sommer hat sich sicher auf die Vegetationsdichte ausgewirkt, so war der Boden im Juli 1342 in Mitteleuropa wahrscheinlich nur unzureichend durch Pflanzenbewuchs geschützt.

Pflügen mit einem Beetpflug
Lutrell Psalter, Diözese Lincoln / England, 1325-1335, Add MS 42130, 170 r, The British Library

Die intensive spätmittelalterliche landwirtschaftliche Landnutzung und die Feldbewirtschaftung in Form von Wölbäckern, welche die Bodenoberfläche vergrößerten, verstärkten die Erodierbarkeit des Bodens. Während des 13. Jahrhunderts hatten die landwirtschaftlichen Nutzflächen in Mitteleuropa eine so weitreichende Ausdehnung erreicht, wie sie zuvor und bis heute nie wieder erreicht wurde (Zbinden 2011, 200). Dies führte dazu, dass nur noch ein Zehntel der Oberfläche von schützenden Bäumen bedeckt war (Bork u. a. 2006, 119). Doch auch diese Flächen wurden durch Waldweiden, Streusammlung und Holzgewinnung intensiv genutzt (Zbinden 2011, 200). Die mittelalterlichen Landnutzungsformen, der feuchte Frühling, die starke Dürre zusammen mit dem extremen Niederschlag im Juli 1342, führten zu einem Bodenabtrag von etwa 13 Milliarden Tonnen Boden in Deutschland innerhalb weniger Stunden oder Tage. Dies war ca. 1/3 des gesamten Bodenabtrags seit dem Frühmittelalter (Dotterweich/Bork 2007, 39). In viele Hänge wurden hierbei bis zu 10 Meter tiefe Schluchten gerissen (Bork u. a. 2006, 115 ff.).

Getreideernte
Lutrell Psalter, Diözese Lincoln / England, 1325-1335, Add MS 42130, 172 r, The British Library

Nicht nur die Ackerflächen wurden dauerhaft zerstört, auch die fast reife Ernte auf den Feldern, in den Weinbergen und den Obstgärten, (Text 1, 2, 4, 6) sowie das Gras bzw. Heu auf den Wiesen und somit das Futter für Nutztiere. Wie die Schriftquellen zeigen, starben neben Menschen auch das Vieh in den Fluten (Text 1, 6). In den Überflutungsgebieten wurden die Nahrungsmittelvorräte in Kellern und Speichern von den Wassermassen zerstört (Text 4). Man kann davon ausgehen, dass durch das Hochwasser     auch die Trinkwasserbrunnen und Flüsse so verschmutzt wurden, dass es überall an sauberem Wasser fehlte. All dies führte zu verheerenden Hungersnöten und zu Todesfällen in der Bevölkerung und beim Viehbestand.
Die Fluten hatten auch auf die Landschaft eine nachhaltige Auswirkung. Neben der massiven fluvialen Erosion in allen Landschaftsbereichen kam es dabei auch zur Zerstörung der Infrastruktur, vor allem von Straßen und Brücken (Text 3, 6). Vielerorts wurden Zäune, Mauern bzw. Stadtmauern und Wohnhäuser von den Wassermassen unterspült und weggerissen (Text 1, 2). Alle Gewerbezweige, die in Wassernähe arbeiteten, waren von der Flut betroffen. Hierbei dürfte es die Mühlen am schlimmsten getroffen haben.

Mühle
Lutrell Psalter, Diözese Lincoln / England, 1325-1335, Add MS 42130, 181 r, The British Library

Die Bevölkerung, welche das Extremereignis überlebt hatte, war tief bestürzt und fürchtete vermutlich, eine biblische Sintflut sei über sie hereingebrochen (Text 7). Das Extremereignis wurde von den Menschen als Strafe Gottes verstanden (Gauger 2010, 103). Als unmittelbare Reaktion auf die Katastrophe und den Verlust von Familienangehörigen und der Zerstörung von Haus, Hab und Gut wurden Büßerprozessionen abgehalten (Text 8).

Sinnflut
Paris Bibliothèque nationale de France MSS Français 17, 83r, um 1400

Die Flut wirkte sich auch in vielerlei Bereichen langfristig auf Landschaft und Gesellschaft aus. Die schriftlichen Quellen liefern hierzu wenige Hinweise, doch die Archäologie und Bodenkunde kann neue Informationen liefern, welche in den folgenden Kapiteln vorgestellt werden.
Besonders in den leichten Hanglagen der Mittelgebirge, die zum Zeitpunkt des Starkregens nur gering mächtige landwirtschaftlich nutzbare Böden aufwiesen, wirkte sich die extreme fluviale Erosion sehr stark aus. Die freiliegenden Böden wurden meist vollständig abgetragen und an den Unterhängen oder in den Talauen abgelagert. Seitdem stehen dort nur noch steinreiche oder lehmig-steinige Böden an, welche nur mehr forstwirtschaftlich nutzbar sind (Bork u. a. 2011, 238). Viele moderne Waldgebiete bedecken die im Spätmittelalter durch flächige Bodenerosion und Schluchtenreißen stark degradierten Böden (Abb. 4). Auch heute noch fruchtbare Lössgebiete litten stark unter der mittelalterlichen Erosion und würden heute wahrscheinlich deutlich ertragreicher sein (Dotterweich/Haberstroh 2009, 508).

Wie wirkte sich diese extreme Landschaftsveränderung auf die Bevölkerung aus? 

Die Lebensgrundlage vieler ländlicher Siedlungen wurde zerstört. Dies führte zu umfangreichen Wüstungsprozessen im ländlichen Raum. Bereits früh hatten sich Agrarhistoriker mit diesen Wüstungen, die sich vor allem im Mittelgebirgsraum finden lassen, beschäftigt. Ihnen war damals das Magdalenhochwasser noch nicht bekannt, so entwickelte sich die „Fehlsiedlungstheorie“. Wilhelm Abel gingen davon aus, dass die Mittelgebirgsregionen erst im Laufe des Mittelalters besiedelt wurden. Die Besiedlung sei aber fehlgeschlagen, weil die Siedler die Unfruchtbarkeit der Böden in den Mittelgebirgen erst selbst erfahren mussten. Da diese auf den kargen Böden nicht genug erwirtschafteten, mussten sie ihre Siedlungen wieder aufgeben und die Dörfer fielen wüst (Abel 1976, 84 ff.). Doch waren die Böden vor dem Magdalenenhochwasser 1342 überwiegend fruchtbar und konnten landwirtschaftlich genutzt werden (Bork/Kranz 2008, 127). So verloren viele Menschen, die in den Mittelgebirgen siedelten, aufgrund der spätmittelalterlichen Bodenerosion ihre Lebensgrundlage in Form von Ackerboden. Dies führte dazu, dass sie ihre dortigen Siedlungen aufgeben mussten und diese wüst fielen und die bisherigen Felder von Wald bedeckt wurden.


Auch auf die Ernährung der Menschen wirkte sich die Magdalenenflut nachhaltig aus. Im 13. Jahrhundert war die mitteleuropäische Landschaft noch so ertragreich, dass die meisten Menschen sich rein vegetarisch ernähren konnten. Aufgrund der hohen Preise für Fleisch konnte sich nur die Oberschicht den Fleischkonsum leisten (Bork/Kranz 2008, 128). Im Laufe des 14. Jahrhunderts änderte sich das. Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs und der zerstörten Ackerflächen reduzierte sich die wirtschaftliche Nutzung der Landschaft drastisch. Nach der Pestepidemie von 1348 verdreifachten sich die Wälder flächenmäßig und die Nahrungsmittelproduktion wurde umgestellt. Der Wald wurde zur Schweinemast und Rinderhaltung genutzt.

Schweinemast im Wald
Queeen Mary Psalter, 1310-1320, 81v; Royal 2 B VII, 81r, The British Library.

Dies führte zu einem extremen Anstieg des Fleischkonsums. Im Jahr 1397 betrug der Tagesverbrauch an Fleisch pro Person in Berlin 3 Pfund (Dotterweich/Haberstroh 2009, 508).

Fleischkonsum
Lutrell Psalter, Diözese Lincoln / England, 1325-1335, Add MS 42130, 207 r, The British Library

Als die gröbsten Schäden der Flut beseitigt waren, kam es zu umfangreichen Wiederaufbaumaßnahmen in Siedlungen und Städten. Um die immensen Kosten der überall wiederaufgebauten Brücken zu decken, gewährte Kaiser Ludwig der Bayer erhöhte Brückenzölle (Zbinden 2011, 201).

Goldbulle (goldenes Siegel) Kaiser Ludwig IV. von 1328
 
Um die Lücken in seiner Kasse zu stopfen und die Einnahmen des Staates zu erhöhen, entwickelte Kaisers Ludwig 1342 die "Theorie" des "goldenen Opferpfennigs", mit der Begründung die Juden besser schützen zu können. Hierbei handelte es sich um eine Steuer in Form von Kopfgeld für jeden Juden. Demnach mussten männliche Jude nach Vollendung des 12. Lebensjahres und jede jüdische Witwe mit einem Vermögen von 20 Gulden jeweils einen Gulden pro Jahr an das Reichsoberhaupt entrichten (Thomas 1993, 292).

Nach der Flut veränderten die Menschen ganze Flussläufe. In Niederbayern wurde unweit des Klosters Oberalteich die Donau begradigt. Dort hatte das Hochwasser von 1342 und das Frühlingshochwasser von 1343 starke Schäden angerichtet. Um den Flusslauf zu begradigen wurde ein neues Flussbett für die Donau gegraben. Dies wurde von Kaiser Ludwig dem Bayer befohlen. Das Kloster Oberalteich erhielt als Entschädigung für diese Arbeiten vom Kaiser den Erlhof zu Ittlingen (Rohr 2007, 364).


Quellen der Abbildungen:

Holkham Bibel
Queen Mary Psalter
Lutrell Psalter


Blogposts zum Thema 1342:

https://mittelalter.hypotheses.org/3016
http://archaeologik.blogspot.de/2013/01/bodenerosion-1342-ein-rechtsstreit-in.html
http://archaeologik.blogspot.de/2014/02/ein-beitrag-zur-magdalenenflut.html
http://archaeologik.blogspot.de/2013/08/unwetterschaden-im-raum-tubingen-im.html


Verzeichnis der abgekürzten Literatur:

- Alexandre 1987
P. Alexandre, Le climat en Europe au Moyen Âge. Contribution à l‘histoire des variations climatiques de 1000 à 1425, d‘après les sources narratives de l‘Europe occidentale. Recherches d‘histoire et de sciences sociales 24 (Paris 1987).

- Bork 1998
H.-R. Bork, Landschaftsentwicklung in Mitteleuropa. Wirkungen des Menschen auf Landschaften ; 36 Tabellen1. Perthes GeographieKolleg (Gotha 1998).
- Bork u. a. 2006
H.-R. Bork/C. Russok/S. Dreibrodt u. a., Spuren des tausendjährigen Niederschlags von 1342. In: H.-R. Bork (Hrsg.), Landschaften der Erde unter dem Einfluss des Menschen (Darmstadt 2006) 115–121.

- Bork u. a. 2011
H.-R. Bork/A. Beyer/A. Kranz, Der 1000-jährige Niederschlag des Jahres 1342 und seine Folgen in Mitteleuropa. In: F. Daim/D. Gronenborn/R. Schreg (Hrsg.), Strategien zum Überleben. Umweltkrisen und ihre Bewältigung, Tagung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, 19./20. September 2008. RGZM-Tagungen 11 (Mainz 2011) 231–242.

- Bork 2014
H.-R. Bork, Spuren in der Landschaft: Extreme Witterungsereignisse während des Spätmittelalters und ihre Folgen. In: C. Ohlig (Hrsg.), Die thüringische Sintflut von 1613 und ihre Lehren für heute. Schriften der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft 22 (Clausthal-Zellerfeld 2014) 107–126.

- Bork/Kranz 2008
H.-R. Bork/A. Kranz, Die Jahrtausendflut des Jahres 1342 prägt Deutschland – Neue Forschungsergebnisse aus dem Einzugsgebiet des Mains. Jber. Wetterau. Ges. ges. Naturkunde 158, 2008, 119–129.

- Dotterweich/Bork 2007
M. Dotterweich/H.-R. Bork, Jahrtausendflut 1342. AiD 4/2007, 38–40.
- Dotterweich/Haberstroh 2009
M. Dotterweich/J. Haberstroh, Bodenressourcennutzung und Klimawandel zwischen Mittelalter und Neuzeit. In: B. Scholkmann (Hrsg.), Zwischen Tradition und Wandel. Archäologie des 15. und 16. Jahrhunderts. Tübinger Forschungen zur historischen Archäologie 3 (Büchenbach 2009) 501–509.

- Gauger 2010
M. Gauger, Hochwasser und ihre Folgen am Beispiel der Magdalenenflut 1342 in Hannoversch Münden. In: B. Herrmann/U. Kruse (Hrsg.), Schauplätze und Themen der Umweltgeschichte. Umwelthistorische Miszellen aus dem Graduiertenkolleg : Werkstattbericht. Universitätsdrucke Göttingen (Göttingen 2010) 95–106.
- Herget 2012
J. Herget, Am Anfang war die Sintflut. Hochwasserkatastrophen in der Geschichte (Darmstadt, Darmstadt 2012).

- Herget u. a. 2014
J. Herget/A. Kapala/M. Krell u. a., Neues zur Magdalenenflut vom Juli 1342. In: C. Ohlig (Hrsg.), Die thüringische Sintflut von 1613 und ihre Lehren für heute. Schriften der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft 22 (Clausthal-Zellerfeld 2014) 77–106.

- Herget u. a. 2014
J. Herget/A. Kapala/M. Krell u. a., Neues zur Magdalenenflut vom Juli 1342. In: C. Ohlig (Hrsg.), Die thüringische Sintflut von 1613 und ihre Lehren für heute. Schriften der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft 22 (Clausthal-Zellerfeld 2014) 77–106.

- Rohr 2007
C. Rohr, Extreme Naturereignisse im Ostalpenraum. Naturerfahrung im Spätmittelalter und am Beginn der Neuzeit1. Umwelthistorische Forschungen (Köln 2007).
- Schmidt 2000
M. Schmidt, Hochwasser und Hochwasserschutz in Deutschland vor 1850. Eine Auswertung alter Quellen und Karten (München 2000).
- Thomas 1993
H. Thomas, Ludwig der Bayer. Kaiser und Ketzer (Regensburg 1993).

- Weikinn 1958
C. Weikinn, Quellentexte zur Witterungsgeschichte Europas von der Zeitwende bis zum Jahre 1850. Quellensammlung zur Hydrographie und Meteorologie  (Berlin 1958).
- Zbinden 2011
E. Zbinden, Das Magdalenen-Hochwasser von 1342 – der „hydrologische Gau“ in Mitteleuropa. Schweizer Wasserwirtschaftsverband: Wasser, Energie, Luft. Fachzeitschrift für Wasserwirtschaft 103, 3, 2011, 193–203.