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Donnerstag, 6. April 2017

Bei meinem Barte! Vermutlich

Wie schon im letzten Blogpost beschrieben geht am Samstag unser Belebung los. Und wir haben viel vor. An allen Ecken wird Kosmetik gebraut und wie wild gebastelt. Da ich jetzt nicht so das Händchen für Chemie habe (oder für Holz .. oder für Ton .. seufz) mach ich das was ich am Besten kann: Vorlagen suchen, begeistert sein, in die Werkstatt und gehen und loslegen:

Meine Rekonstruktion eines spätmittelalterlichen Buntmetallkamm aus einer Badestube in Hildesheim, um 1300
(1) My reconstruction of a late medieval brass comb from a public bath in Hildesheim, Germany. (approx. 1300)

Montag, 1. Februar 2016

Manesseessmesser

Manesseessmesser! Was für ein schönes Wort, so viele E's und S'es. Aber warum? Als nicht warum so viele gleiche Buchstaben, weil das sich ja aus dem zusammengesetzten Hauptwort ergibt, sondern warum Manesse und Essmesser? Ganz einfach: Die gedachte Zeitperiode für den Messereinsatz ist um 1300, das Motiv soll liebevoll sein und irgendwie romantisch. Also Manesse!

Für die Wenigen unter uns die jetzt mit dem Begriff "Manesse" nicht all zu viel anzufangen wissen:
"Manesse" ist die saloppe Kurzform für die "Manessische Liederhandschrift" oder "Codex Manesse", eine um 1300 begonnene und in Zürich entstandene Liederhandschrift. Damit ist es eine Sammlung mittelhochdeutscher Dichtkunst, ergänzt durch eine große Anzahl von Illustrationen historisch bedeutender Persönlichkeiten. Heute wär das wohl so was wie ein CD-Textbooklet mit "Bunte"-Beilage ... in etwa.