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Montag, 27. Juni 2016

Das Wiener Wehrbürgertum in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts - Teil 4

Nachdem ich im Teil 2 der Serie "Das Wiener Wehrbürgertum in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts" schon auf das Ausfahren und seine Einsatzfälle eingegangen bin möchte ich hier noch einige Überlegungen zum "täglichen Brot", also dem Alltag der ausfahrenden Wiener Bürger im Einsatz eingehen. Und nein, es geht jetzt nicht um das Care-Paket das Mama Gürtler dem Sohnemann auf Kriegszug in die Tasche stopfte.

Zu all dem muss ich aber zu Beginn gleich sagen: Ich bin kein Militärhistoriker (meine taktische Erfahrung ist bereits mit zwölf Zinnfiguren auf einem grünen Tischtuch umfassend beschrieben) und die hier angestellten Schlüsse und Vermutungen stammen aus hunderten Quellen aus denen ich versucht habe ein sinnvolles Puzzle zu erstellen.

Diese Darstellung der Schlacht von Kortrijk (Courtrai) ist eine der wenigen aus der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts die (wahrheitsgemäß) einen KampfInfanterie gegen Berittene zeigt

Dienstag, 22. Dezember 2015

Gepflegte Waffen

Es ist Folgendes: Gestern kam ein breitgebauter Weihnachtsgnom mit einem ganzen Paket voller Blankwaffen in mein Haus. Tolle Sachen! Dolchmesser und Essmesserklingen, ein Basilard und was für die Stange. Aber darum geht's heute gar nicht. Ich erwähne das nur weil ich das breite Grinsen im Moment nicht aus dem Gesicht krieg wenn ich blinkenden Stahl ansehe.

Das heutige Thema soll aber, angeregt von einer Diskussion auf Facebook zum Thema Messerschleifen, die mobile Waffenpflege des 14.Jahrhundert sein. Was also kann man so leicht mal mit schleppen um Scharten aus zu wetzen oder Klingen nach zu schärfen.