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Mittwoch, 14. November 2018

Das Wiener Wehrbürgertum in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts - Teil 5

 ... und endlich geht's ans Eingemachte: Hardware! Sprich .. es gibt Bilder schöner Männer (na gut, eines leidlich ansehnlichen Mannes) in lustigen Helmen zu sehen!

Der Teil des Wehrbürgerwesens auf den wir heute eingehen wollen ist in Teil III beschrieben, es handelt sich dabei um die üblichen Wach- und Streifendienste die ein Handwerksmeister (egal wie schön) laut Stadtrecht zu leisten hatte. Da sich auch die meisten Primärquellen in dem vorhergehenden Artikelteil befinden werde ich immer wieder auf diesen verweisen.

Und wieder mal gilt mein Dank der Bachritterburg Kanzach wo diese Aufnahmen entstanden sind.

Abb. 1: Scho wieder Togdienst ... in dera Hitz! So a Schas!

Our english speaking guests will find a summary of the text at the end of the article below

Freitag, 26. August 2016

Schilde hoch! Roter Alarm! Und gelber auch .. und weißer wenns das gibt ..

So, jetzt ist es soweit. Ich hab einen Schild. Zwar ist mein Schwert noch weit weg von der Fertigstellung, Scheide gibt's entsprechend auch noch keine .. aber einen Schild hab ich schon. 


Na gut, das sieht jetzt eher nach einem verunglückten Kandinsky aus, aber abwarten! Das wird noch. Versprochen!

Montag, 27. Juni 2016

Das Wiener Wehrbürgertum in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts - Teil 4

Nachdem ich im Teil 2 der Serie "Das Wiener Wehrbürgertum in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts" schon auf das Ausfahren und seine Einsatzfälle eingegangen bin möchte ich hier noch einige Überlegungen zum "täglichen Brot", also dem Alltag der ausfahrenden Wiener Bürger im Einsatz eingehen. Und nein, es geht jetzt nicht um das Care-Paket das Mama Gürtler dem Sohnemann auf Kriegszug in die Tasche stopfte.

Zu all dem muss ich aber zu Beginn gleich sagen: Ich bin kein Militärhistoriker (meine taktische Erfahrung ist bereits mit zwölf Zinnfiguren auf einem grünen Tischtuch umfassend beschrieben) und die hier angestellten Schlüsse und Vermutungen stammen aus hunderten Quellen aus denen ich versucht habe ein sinnvolles Puzzle zu erstellen.

Diese Darstellung der Schlacht von Kortrijk (Courtrai) ist eine der wenigen aus der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts die (wahrheitsgemäß) einen KampfInfanterie gegen Berittene zeigt

Dienstag, 14. Juni 2016

Das Wiener Wehrbürgertum in der ersten Hälfte des 14.Jahrhunderts - Teil 3

In diesem Teil möchte ich ein wenig mit der praktischen Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse über das Wehrbürgertum in Wien auseinandersetzen .. sprich: Was braucht man? Warum braucht man es? Und wann zieht man das Gerümpel eigentlich an?

Dazu nehme ich immer wieder Bezug auf die vorhergegangenen Artikelteile (Teil 1 und Teil 2). Es wär daher nicht schlecht wenn sich der geneigte Leser (und auch die, die gerade sitzen beim Lesen) die entsprechenden Teile auch zu Gemüte führt. Außerdem kommen die Realienartikel über die Beckenhaube und den Spieß immer wieder mal vor und werden dann an dieser Stelle um Links zu neuen Ausrüstungsgegenständen ergänzt.

Fußsoldaten um 1330-1340, Rückseite des Verduner Altar, Klosterneuburg

Dienstag, 22. Dezember 2015

Gepflegte Waffen

Es ist Folgendes: Gestern kam ein breitgebauter Weihnachtsgnom mit einem ganzen Paket voller Blankwaffen in mein Haus. Tolle Sachen! Dolchmesser und Essmesserklingen, ein Basilard und was für die Stange. Aber darum geht's heute gar nicht. Ich erwähne das nur weil ich das breite Grinsen im Moment nicht aus dem Gesicht krieg wenn ich blinkenden Stahl ansehe.

Das heutige Thema soll aber, angeregt von einer Diskussion auf Facebook zum Thema Messerschleifen, die mobile Waffenpflege des 14.Jahrhundert sein. Was also kann man so leicht mal mit schleppen um Scharten aus zu wetzen oder Klingen nach zu schärfen.